Lehrer-Interview: G Suite for Education im Vergleich zu weiteren digitalen Lernplattformen

Ein Erfahrungsbericht aus erster Hand

 

Fast alle Schulen sind aufgrund der aktuellen Lage auf der Suche nach einer einfachen und sicheren Lösung für Homeschooling, welche sich auch nach der Pandemiezeit in den Unterricht integrieren lässt. Für die Umsetzung des Fernunterrichts gibt es verschiedene Möglichkeiten und Plattformen. Während viele digitale Lernplattformen zum Start ins neue Jahr mit Überlastung und technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, konnten Schulen mit den Tools der G Suite for Education ohne Probleme den Unterricht durchführen. Wir haben den Lehrer und Didaktischen Leiter einer nordrhein-westfälischen Sekundarschule gefragt, warum sich seine Schule für Google for Education entschieden hat, welche Erfahrungen er damit gemacht hat und wie die Unterrichtsplattform dabei hilft, die Coronakrise zu meistern.

 

Allgemeine Fragen zur G Suite for Education

Seit wann nutzen Sie die G Suite for Education im Unterricht?

  • „Ich nutze die G Suite intensiv seit Beginn des Schuljahres. Bisher “nur” im MINT und Technikunterricht, da unsere digitale Ausstattung leider nicht mehr zulässt. Im Kollegium nutzen wir die G Suite jedoch intensiv für die kollaborative pädagogische Arbeit, u a. zur Unterrichtsvorbereitung oder Fachkonferenzarbeit.“

Was ist Ihrer Meinung nach der größte Nutzen, den Sie bisher erfahren haben?

  • „Mit einem Login können Schüler*innen und Lehrer*innen verschiedene Programme nutzen – individuell oder für die Zusammenarbeit. Schüler*innen benötigen keine Hefte oder Mappen mehr und haben immer Zugriff auf ihre Dateien. So gibt es viel mehr individuelle Bearbeitungsmöglichkeiten für Lernaufgaben, z.B. das Einfügen von Bildern oder die Erstellung einer Präsentation – andere Schüler*innen erstellen lieber eine “Internetseite” über Google Sites. Materialien können leicht bereitgestellt und direkt bearbeitet werden. Es sind keine langen Umwege nötig (Herunterladen, Öffnen in anderen Programmen, usw.), da die Software meist schon durch die Nutzung am Handy bekannt und intuitiv nutzbar ist. Wenn es Schwierigkeiten gibt können sich Schüler*innen untereinander durch das Freigeben und Kommentieren helfen, oder die Lehrer*in kann Zugriff erhalten. Mit Google Meet ist auch ein stabiles Videokonferenztool enthalten, welches auch direkt in die Lernplattform eingebettet werden kann.

    Ein weiterer großer Nutzen ist die Zusammenarbeit unter den Kolleg*innen. Pädagogische Konferenzen sind wesentlich effektiver und kürzer, wenn kollaborativ z.B. in Google Docs gearbeitet wird. Ergebnisse sind dokumentiert und jeder sieht sie in Echtzeit. Lange Präsentationsphasen und das Sammeln von Plakaten gehören der Vergangenheit an. Jede berechtigte Kolleg*in hat Zugriff auf alle erstellten pädagogischen (Fach-)Materialien, Lehrpläne usw. Nach anfänglichen Widerständen ist dies etwas, was keiner mehr missen möchte.“

Vergleich zu anderen digitalen

Lernplattformen

Wurden andere Lernplattformen oder Lösungen in Betracht gezogen? Wenn ja, welche?

  • „Ja, eigentlich alle gängigen, jedoch gibt es oft die gleichen Probleme: Lizenzen kosten meist viel Geld (was Schulen selten haben), es gibt begrenzten Speicherplatz und/oder es sind selten ‚All-in-one-Lösungen‘. “  

Warum haben Sie sich für den Einsatz der G Suite for Education entschieden und was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile im Vergleich zu anderen Plattformen?

  • „Die kostenlose G Suite enthält neben der Lernplattform Classroom direkt alle (Office) Programme, die zur Bearbeitung von Lernaufgaben nötig sind. Egal ob in Präsenz oder im Distanzlernen. Es ist eine zukunftsträchtige Cloud-Lösung, die Schüler*innen für das Erlernen der “4K’s – Lernstrategien des 21. Jahrhunderts” nutzen können. Viele “einfache” Lernplattformen stellen nur Material bereit, ohne große Möglichkeiten zur Förderung von Kollaboration und Kreativität.“

Welche Erfahrungen haben Sie mit der G Suite for Education im Unterricht von zuhause durch die Corona-Krise gemacht?

  • „Durch die schlechte digital Ausstattung von Schulen und vielen Schüler*innen ist ein durchgängiges digitales Arbeiten leider immer noch nicht möglich. Somit müssen wir als Schule drei verschiedene Angebote machen. Über Classroom kann Material zur digitalen Bearbeitung zur Verfügung gestellt werden – jedoch auch zum Ausdrucken über unsere Homepage über Google Sites. Wer auch dies nicht nutzen kann erhält ausgedruckte Materialpakete. Alle Materialien unserer knapp 50 Lehrer*innen wird zentral über Google Drive gesammelt und in Google Docs so erstellt, dass sowohl digitale und analoges Arbeiten möglich ist, ohne Mehraufwand für die Kolleg*innen. Die Kommunikation mit den Schüler*innen läuft über G Mail, Google Meet oder telefonisch. So sind wir sehr flexibel und können jede Schüler*in nach ihren Möglichkeiten einbinden.“

Hatten Sie mit anderen digitalen Lernplattformen technische Probleme aufgrund von Überlastungen durch den Lockdown und dem damit verbundenen Unterricht von zuhause? Sind technische Probleme mit der G Suite for Education aufgetreten? 

  • „Wir waren wohl eine der wenigen Schulen, die keinerlei Rückmeldung über technische Störungen und Überlastungen der technischen Systeme hatte.“

Digitales Lernen nach Corona

Was würden Sie einer Bildungseinrichtung empfehlen, die gerade auf der Suche nach einer geeigneten digitalen Lernplattform ist?

  • „Für das zukunftsfähige Lernen im 21. Jahrhundert wie u. a. von Axel Krommer gefordert  (ja, das digitale Lernen wird nach Corona nicht verschwinden) sollten Schüler*innen breite digitale Kompetenzen erlangen. Dies ist jedoch nicht mit altertümlichen Materialablagen zu leisten. Schüler*innen müssen sich in der “weiten Welt” des Internets zurechtfinden können und die positiven Gestaltungsmöglichkeiten für eine gute, gerechte Gesellschaft nutzen lernen und sich für die aktuellen Probleme einsetzen können, um an einem besseren Morgen mitzuwirken.“

Unser Fazit

G Suite for Education ist nicht nur eine ganzheitliche Unterrichtsplattform mit allen Tools, die man zum digitalen Lernen benötigt, sondern auch extrem zuverlässig. Das ist kein Zufall. Googles Dienste laufen auf derselben Infrastruktur, die auch Google selbst nutzt. Das Google Netzwerk ist darauf ausgelegt, höchste Anforderungen zu erfüllen und bewältigt täglich Milliarden von Zugriffen auf seine Anwendungen wie YouTube, Google Maps – oder eben die Tools der G Suite for Education. Ein Ausfall durch Überlastung ist somit nicht zu erwarten.

Noch Fragen zur G Suite for Education?

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Google for Education? Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf. Als erfahrener Google for Education Partner helfen Ihnen bei der Einrichtung und Nutzung von Googles digitaler Unterrichtsplattform.

Wenn Sie sich mit dem Lehrer der Sekundarschule noch intensiver über seine Erfahrungen mit der G Suite for Education austauschen möchten, erhalten Sie auf Anfrage gerne seine Kontaktdaten.

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