Warum Google auf Open Source und eine offene Cloudinfrastruktur setzt

Die Vorteile von Open Source und Googles Philosophie der Open Cloud

Softwareanbieter stehen bei der Bereitstellung von Anwendungen prinzipiell vor einer Grundsatzfrage: Open oder Closed Source? Für Google, dessen heutige Größe und Innovationskraft insbesondere auf Quelloffenheit basiert, ist es keine Frage sich intensiv für Open Source Projekte zu engagieren.

Die Vorteile von Open Source

Google ist davon überzeugt, dass von Open Source alle Beteiligten profitieren. Eine offene Herangehensweise ermöglicht und fördert die Zusammenarbeit und die Entwicklung von Technologien. Oftmals gibt es große globale Communities, die gemeinsam an der Neu- und Weiterentwicklung von Lösungen arbeiten und diese kontinuierlich verbessern. Für Google bedeutet das einen erweiterten Wissenspool, der eine hohe Innovationsfähigkeit, große Agilität und qualitativ hochwertige Software garantiert. Für Anwender von Open Source Software heißt das wiederum:

  • Transparenz: Ein offen einsehbarer Quellcode steigert das Vertrauen in die Software
  • Flexibilität: Einfaches Anpassen an die eigenen Anforderungen
  • Sicherheit: Sicherheitslücken werden schneller geschlossen
  • Kompatibilität: Vernetzen mit anderen IT Systemen meist einfach möglich
  • Innovation: Stetige und schnelle Optimierung durch die Community
  • Hohe Qualität: Zuverlässige und erprobte Technologie
  • Unabhängigkeit: Kein Vendor-Lock-in und Abhängigkeit von einem Hersteller
  • Kostenersparnis: Geringere Lizenzgebühren, Inhouse (Weiter-)Entwicklung möglich, freie Auswahl beim IT-Dienstleister

Um die Vorteile von Open Source auch zu Cloud Nutzern zu bringen und innovative Technologien weiter voranzutreiben, setzt sich Google für eine offene Cloudinfrastruktur ein.

Google glaubt an die offene Cloud

Google ist davon überzeugt, dass Offenheit in der Cloud immer wichtiger wird. „Open Source ist die Zukunft der Public Cloud und die Grundlage für die weltweite IT Infrastruktur.“ schreibt das Unternehmen auf der eigenen Webseite. Eine offene Cloud ermöglicht es, Anwendungen in verschiedenen Clouds bereitzustellen, bindet die Community mit ein und hat dabei immer Bedürfnisse der Kunden im Blick. Google betrachtet Open Source als Teil seiner DNA, was sich unter anderem bei der Verwendung offener APIs widerspiegelt. Für das Engagement von Google für Open Source gibt es zahlreiche Beispiele.

 

 

Open Source Projekte mit Google

Google stellt regelmäßig einige der besten internen Software-Lösungen als Open Source zur Verfügung und beteiligt sich an über 2000 Projekten, Tendenz steigend. Beispielsweise sind das Container-Orchestrierungs-Tool Kubernetes oder die Machine Learning Platform TensorFlow aus von Google initiierten Open Source Projekten hervorgegangen.

 

Zudem unterhält Google zahlreiche Kooperationen mit führenden Open Source Anbietern. So gab Google im April 2019 Partnerschaften mit den Datenbankunternehmen MongoDB, Confluent, Data Stax, Elastic, Influx Data, Neo4J und Redis Labs bekannt, die nun größtenteils nahtlos in die Google Cloud Platform integriert werden können. Das bringt für Nutzer eine erhebliche Vereinfachung in den Bereichen Verwaltung, Abrechnung und Support mit sich.

 

 Infobox: Was ist Open Source?

Als Open Source wird im Softwarebereich ein Programm bezeichnet, dessen Quelltext öffentlich einsehbar und frei zugänglich ist. So können Dritte nicht nur Einblicke in den dahinterliegenden Code erhalten, sie können diesen auch modifizieren und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Open Source Anwendungen sind im Gegensatz zu Closed Source bzw. proprietären Anwendungen häufig kostenlos und stehen jedem Interessenten zur Verfügung. Trotzdem kann es spezielle Lizenzen geben, die die Weiterentwicklung reglementieren.

 

 

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